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Südafrika: Kruger (Krüger) Nationalpark

Der Kruger National Park in Afrika ist ein unbeschreibliches Erlebnis für jeden Südafrika-Reisenden. Benannt ist dieses einmalige Schutzgebiet nach dem Präsidenten Paul Kruger, der die Gründung des Parks im Jahr 1898 veranlasste. Dies war eine Reaktion auf die starke Dezimierung des Wildtierbestandes durch die übermäßige Bejagung des Gebietes zwischen Sabie und dem Crocodile River. Im Laufe der Jahre wurde der Kruger Park stetig erweitert und umfasst heute eine Fläche die der des Bundeslandes Hessen entspricht.

Der größte Nationalpark in Südafrika ist durch ein weit verzweigtes Straßennetz erschlossen. Von den 1863 Straßenkilometern sind jedoch nur 697 asphaltiert. Er bietet einer unvorstellbaren Artenvielfalt Heimat und Schutz. Auf der Fläche des Parks hat man 336 verschiedene Bäume, 34 Amphibien-, 49 Fisch-, 507 Vogel, -114 Reptilien- und 147 Säugetierarten gezählt. Dies konnte nur durch ein effektives Schutzkonzept geleistet werden. Hier setzt der Kruger Park weltweit Maßstäbe.

Für unvergessliche Tierbeobachtungen bieten sich besonders die trockenen Monate Juni bis September, im afrikanischen Winter an. Das Gras steht niedrig und die blattlosen Bäume und Sträucher gewähren dem Besucher eine freie Sicht. Die Trockenheit lockt die unzähligen Wildtiere immer in der Dämmerung zu den einzelnen Wasserlöchern. Hier bestehen die größten Chancen die Big Five Afrikas aus nächster Nähe zu betrachten.

Allerdings darf man sich nur zwischen Sonnenauf- und Sonnenuntergang im Park aufhalten. Möchte man im Park selber campieren, so muss man sich in eines der eingezäunten Restcamps begeben.

Neben der Tiervielfalt bietet der Park herausragende archäologische Fundstätten, die eindeutiger Beleg dafür sind, dass dieser einzigartige Lebensraum schon vor Jahrhunderten von Menschen bewohnt wurde, die im Einklang mit der Natur lebten.