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Südafrika: Addo Elephant Nationalpark

Elefanten gehören mit zu den imposantesten Säugetieren des afrikanischen Kontinents. Früher wie heute sorgen die umher wandernden Herden immer wieder für Konflikte mit der zumeist von der Landwirtschaft lebenden Bevölkerung.

Dies führte schon in frühster Zeit zur konsequenten Jagd auf die Riesen Afrikas, die immer wieder die Pflanzungen und Ackerflächen auf Ihren Wanderungen verwüsteten, so dass die Größe der Elefantenpopulation auch in der Region des heutigen Addo Elephant Nationalparks bedrohlich dezimiert wurde. Als nur noch eine kleine Restherde das Gebiet bewohnte entschied man sich zu handeln und gründete im Jahre 1931 den Park, um den Fortbestand der Elefant zu sichern.

Schnell zeitigte das Projekt erste Erfolge und seither konnte sich die Population erholen und auf einem gesunden Niveau stabilisieren. Da die Elefanten seinerzeit mit Apfelsinen angefüttert wurden ist es heute verboten Zitrusfrüchte mit in den Park zu nehmen, denn der Geruchssinn der Dickhäuter ist gut ausgeprägt und sie machen auch vor den Autos der Besucher nicht halt wenn sie nur den geringsten Duft einer Zitrusfrucht wittern.

Neben den über 400 Elefanten die heute wieder in der Addo Region wohnen, kann man diverse Büffel Zebras und verschiedenste Antilopenarten bestaunen. Im Jahre 2003 setzte man ein kleines Löwenrudel aus, um den Bestand der Wildtiere auf natürliche Weise zu regulieren. Sowohl die Löwen, als auch die eingewanderten Hyänen haben sich gut an ihren Lebensraum angepasst und sind eine weitere Attraktion des Parkes. Somit sind im Addo Elephant Park auch die Big Five zu sehen. Um den Schutz der Tiere noch effektiver zu machen ist man bestrebt, die Fläche des Parks stetig auf eine Fläche von insgesamt 200.000 Hektar zu erweitern.